Photovoltaik und Stromspeicher
Eigenverbrauch und Stromspeicher
Für viele landwirtschaftliche Betriebe ist nicht allein die Einspeisevergütung entscheidend. Besonders interessant ist Solarstrom, wenn ein hoher Anteil direkt im Betrieb genutzt werden kann – beispielsweise für Kühlung, Lüftung, Melktechnik, Pumpen, Werkstätten, Wärmeerzeugung oder Elektromobilität.
Ein Batteriespeicher kann den Eigenverbrauch erhöhen, Lastspitzen reduzieren und die Nutzung des selbst erzeugten Stroms zeitlich verschieben. Ob und in welcher Größe ein Speicher wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt vom individuellen Verbrauchsprofil ab.
Auch Ost-West-Dächer können attraktiv sein. Sie erzeugen den Strom breiter über den Tagesverlauf und können dadurch gut zu betrieblichen Lastprofilen passen. Dachausrichtung, Statik, Verschattung, Netzanschluss und tatsächlicher Stromverbrauch sollten gemeinsam betrachtet werden.
Bestehende Anlagen und Ü20-Anlagen
Nach dem Ende der zwanzigjährigen EEG-Förderung muss eine Anlage nicht automatisch stillgelegt werden. Je nach technischem Zustand und Verbrauchssituation kommen verschiedene Möglichkeiten infrage:
- Weiterbetrieb mit Einspeisung
- Umstellung oder stärkere Ausrichtung auf Eigenverbrauch
- Ergänzung eines Batteriespeichers
- technische Modernisierung
- Repowering mit leistungsfähigeren Modulen
- Einbindung zusätzlicher Verbraucher
Welche Variante wirtschaftlich am sinnvollsten ist, sollte anhand des Anlagenzustands, der Restleistung, des Stromverbrauchs und der notwendigen Investitionen geprüft werden.
Warum eine individuelle Betrachtung heute wichtiger ist:
Die energiewirtschaftlichen und gesetzlichen Rahmenbedingungen haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Neben den Investitionskosten beeinflussen heute insbesondere der betriebliche Stromverbrauch, Lastspitzen, mögliche Speicherlösungen, der Netzanschluss und das gewählte Vermarktungsmodell die Wirtschaftlichkeit.
Da gesetzliche Regelungen und Vergütungssätze regelmäßig angepasst werden, sollte jedes Projekt auf Grundlage der zum geplanten Inbetriebnahmezeitpunkt geltenden Bedingungen geprüft werden.
Über die AMMI GmbH
Die AMMI GmbH ist ein familiengeführtes Fachunternehmen mit Hauptsitz in Karlsbad und einer Niederlassung in Eichstetten. Das Unternehmen entwickelt maßgeschneiderte Energielösungen für landwirtschaftliche Betriebe, Unternehmen und Privatkunden. Zum Leistungsangebot gehören Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher, Wärmepumpen, Wallboxen und dynamische Stromtarife.
AMMI begleitet die Projekte von der ersten Bestandsaufnahme und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung über Planung und Installation bis zur Inbetriebnahme, Wartung und laufenden Betreuung. Dabei werden Dachflächen, Stromverbrauch, Lastprofil und zukünftiger Energiebedarf gemeinsam betrachtet, um eine technisch und wirtschaftlich passende Gesamtlösung zu entwickeln.
Die Beratung für Mitglieder des BLHV wird durch Christian Meier von der AMMI GmbH durchgeführt. Als regionaler Ansprechpartner betreut er insbesondere landwirtschaftliche Betriebe und vereinbart bei Bedarf einen Beratungstermin direkt vor Ort.
So erhalten Interessenten eine Beratung
Interessierte Mitglieder melden sich telefonisch oder per E-Mail beim Agrardienst Baden. Der Agrardienst nimmt die Kontaktdaten und erste Angaben zum Betrieb auf und leitet diese an Christian Meier weiter. Er setzt sich anschließend zur Vereinbarung eines Beratungstermins mit den Interessenten in Verbindung. Soweit sinnvoll, findet die Beratung direkt auf dem Betrieb statt.
Alternativ kann die Checkliste aus dem Downloadbereich ausgefüllt und an den Agrardienst Baden zurückgesendet werden.
Die Erstberatung für BLHV-Mitglieder durch die AMMI GmbH ist kostenlos und unverbindlich.
Das Beratungsangebot umfasst:
- Planung und Wirtschaftlichkeit einer neuen Photovoltaikanlage
- Nutzung von Dachflächen auf Ställen, Hallen und Wirtschaftsgebäuden
- Erweiterung oder Modernisierung einer bestehenden Anlage
- Auswahl und Dimensionierung eines Batteriespeichers
- Optimierung des Eigenverbrauchs
- Überschuss- oder Volleinspeisung
- Direktvermarktung und aktuelle EEG-Rahmenbedingungen
- Kombination mit Wärmepumpe, Wallbox oder weiteren Verbrauchern
- Weiterbetrieb, Umbau oder Repowering älterer Anlagen
- erste Einschätzung von Netzanschluss und technischer Umsetzbarkeit
Downloads
- Formular Beratungsanfrage Photovoltaik (299.85 KB)
Nicole Mikosch
Telefon +49 761 27133-830
E-Mail: nicole.mikosch [at] agrardienst-baden.de
